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Das späte Mittelalter

Das späte Mittelalter (1200-1530) ist eine Zeit, die bis heute die Phantasie der Menschen beflügelt und die das populäre Bild vom Mittelalter entscheidend bestimmt. Nicht erst seit Johan Huizingas "Herbst des Mittelalters" (1919/1941) hat sich auch die Forschung immer wieder intensiv dieser Epoche zugewandt, für die viele Quellen noch nicht hinreichend erschlossen sind. Deshalb bietet diese Website verschiedene Urkundenbücher und Quellensammlungen. Die Schwerpunkte bilden die Geschichte der großen geistlichen Ritterorden (Deutscher Orden, Johanniter, Templer) sowie Landes- und Stadtgeschichte (insbesondere Hamburg, Preußen, Java). Das späte Mittelalter ist ein Projekt am "Zentrum Geisteswissenschaften in der digitalen Welt".

"[...] Als die Welt noch ein halbes Jahrtausend jünger war, hatten alle Geschehnisse im Leben der Menschen viel schärfer umrissene äußere Formen als heute. Zwischen Leid und Freude, zwischen Unheil und Glück schien der Abstand größer als für uns; alles, was man erlebte, hatte noch jenen Grad von Unmittelbarkeit und Ausschließlichkeit, den die Freude und das Leid im Gemüt der Kinder heute noch besitzen [...]." (Johan Huizinga)