Regesten zu 1352

HG1.11 - Hamburg1352.00.00 - 1352. Lübeck.
Die Grafen von Holstein nehmen den Propst Johann von Kampe und seine Offizialen vor Beleidigungen unter Schutz. (Nn5)
Hamburg1352.02.10 - 1352 Februar 10. Hamburg.
Notiz über die Verpfändung von Renteneinkünften in Höhe von 2 m. und 12 sol. durch Dietrich Kurlant an Arnold Seyfried sowie über deren Auslösung durch Dietrich Kulman (möglicherweise identisch), unter Bürgenschaft Werner Holdenstedes.
Hamburg1352.02.25 - 1352 Februar 25. Hamburg.
Notiz über die Einigung zwischen Johannes Done und seine Frau Rixa über die wechselseitige Versorgung im Todesfall: 40 m. aus den verfügbaren Gütern beim Tod eines der beiden Partner.
HG1.12 - Hamburg1352.3.18 - 1352 März 18. Lübeck.
Der Hamburger Propst Johann transsumiert und bestätigt die Errichtung einer Vikarie in Krempe und regelt die Frage ihrer Vakanz sowie die Pflichten des Vikars. (Nn61, Nn 62)
Hamburg1352.04.15 - 1352 April 15. o.O.
Die Brüder Bartold und Alverich Lappe erklären, dass alle Kaufleute, insbesondere die Hamburger, aber mit Ausnahme der dänischen, ein Jahr lang auf der Elbe frei und sicher fahren können. / Schütze, Verzeichnis, 287, S. 355 / Schuback, Vom Strandrechte, S. 282.
HG1.17 - Hamburg1352.05.01 - 1352 Mai 1. o.O.
Die Grafen Heinrich und Nikolaus von Holstein verkaufen an Friedrich Hama, Bürger zu Hamburg, für 120 Mark 10 Mark jährlich aus ihrem Zoll in Hamburg.
HG1.18 - Hamburg1352.05.07 - 1352 Mai 07. Westminster.
König Eduard III. von England teilt dem Rat von Hamburg mit, dass er die Beschlagnahme von Gütern deutscher Kaufleute aufgehoben hat. (Ll38)
HG1.13 - Hamburg1352.06.00 - 1352 [vor Juni 27]. Wismar.
Der Rat zu Wismar ersucht den Rat zu Hamburg, die dort gefangenen, in Wismar verfesteten Gebrüder v. Plessen, falls sie nicht dort gerichtet würden, festzuhalten, bis von Wismarscher Seite ein Ankläger hinüberkommen könne.
HG1.15 - Hamburg1352.06.00.a - 1352 [um Juni 27]. Lübeck.
Der Rat zu Lübeck befürwortet beim Rat zu Hamburg das Anliegen Markward Walmstorfs, Bürgers zu Wismar.
HG1.14 - Hamburg1352.06.27 - 1352 Juni 27. Wismar.
Der Rat zu Wismar ersucht den Rat zu Hamburg um Rechtshilfe für Markward Walmstorf, Bürger zu Wismar, wider den in Hamburg gefangenen Volrad v. Plessen.
HG1.16 - Hamburg1352.07.00 - 1352 [nach Juni 27]. Wismar.
Der Rat zu Wismar ersucht den Rat zu Hamburg um ein Zeugnis für Markward Walmstorf, Bürger zu Wismar, dass derselbe nur Volrad v. Plessen, nicht aber auch dessen Bruder zu Hamburg mit Klage verfolgt habe.
Hamburg1352.08.10 - 1352 August 10. Hamburg.
Notiz über den Ehevertrag zwischen Johannes dictus de Sacco und seine Frau Lusseke, Tochter des Ratsherrn Hellingbern de Hetfeld, betr. die Verfügung über die dos und die finanzielle Versorgung im Falle eines kinderlosen Todes eines der beiden Ehepartner: falls Lusseke Johannes überlebt, erhält sie die dos und eine Ausstattung von 300 m. aus dem besten Besitz ihres Mannes; bei ihrem vorzeitigen Tod geht die dos an ihre Familie zurück. Diese Bestimmungen sind nichtig, sobald es leibliche Erben gibt.
Hamburg1352.08.23 - 1352 August 23. Hamburg.
Eintrag über die Teilung des Nachlasses des Ratsherrn Hermann Everhard zwischen den Kindern Hartwig, Gerburg und Margarethe, ihrer Mutter Alheydis sowie ihrem Stiefvater Nikolaus Molenbrugghe, mit ausführlicher Auflistung der jeweiligen Besitzrechte und Einkünfte.
HG1.19 - Hamburg1352.08.27 - 1352 August 27. Hamburg.
Vergleich der Hamburger Bürgerschaft mit dem Domkapitel. (Xx21, Insert in HG1.20)
HG1.20 - Hamburg1352.09.08 - 1352 September 8. [Hamburg].
Die Hamburger Franziskaner vidimieren einen Vidimus Adolphs VII. und des Vogts des Nonnenklosters Harvestehude über den Vergleich der Hamburger Bürgerschaft mit dem Domkapitel. (Xx22)
HG1.21 - Hamburg1352.09.10 - 1352 September 10. Hamburg.
Der Hamburger Rat beruft Tillmann de Nüssia zum Vertreter an der Kurie. (Xx26)
Hamburg1352.10.12 - 1352 Oktober 12. Prag.
Karl IV. römischer König an die Grafen zu Holstein, Stormarn und Schauenburg: warnt sie vor weiteren Angriffen auf geistliche Personen, damit sie Erzbischof Gottfried von Bremen keinen Grund für weitere Klagen geben. Sollen Gefangene freigeben und bei Strafe der Reichsacht eine Buße zahlen. / Schütze, Verzeichnis, 288, S. 355 / Staphorst I,2, S. 619.
HG1.22 - Hamburg1352.11.00 - [1352 November]. o.O.
Die Grafen von Holstein, der Herzog von Schleswig, Lübecker und Andere fordern Hamburg zum Beistand bei der Belagerung der Burg Lienau auf. (Gg3)