Regesten zu 1501

Hamburg1501.00.00 - [1501]. o.O.
Klage über die Übergriffe von Engländern gegen Seeleute und Kaufleute von Hamburg, so gegen Johannes Keyhusen, Johannes Drakeman und den Schiffer Conradus Frowdendal im Hafen von Dossand zu Island, durch die Engländer Cristoferus Hacke, Punder, Ropertus Halle, Jon Nyden und andere. (olim StAHH / App. C to Mr. Cooper's Report on the Foedera, 1860, *39, S. 109)
Hamburg1501.03.16 - 1501 März 16. Hamburg.
Testament von Meyneke Meyger und seiner Ehefrau Wobbeke.
Hamburg1501.08.05 - 1501 August 5. Nürnberg.
Maximilian römischer König [das Reichsregiment] an den Kurfürsten Joachim von Brandenburg: befiehlt, einige rückständige Reichsanschläge einzufordern und zu übernehmen. Dabei handele es sich um 240 r.gld. vom Bischof von Lübeck vom Anschlag gegen den König von Frankreich 1492, dazu um weitere 62 r.gld.; dazu um insgesamt 4140 r.gld. von der Stadt Lübeck und insgesamt 4360 r.gld. Der Markgraf solle das offene Geld gegen Quittung im Namen des Königs einziehen. (Wien, HHStA, rrb X/2, fol. 458 / Regesta Imperii, XIV, 3,2, 15519)
Hamburg1501.08.05.a - 1501 August 5. Nürnberg.
Registervermerk der Reichskanzlei, dass, entsprechend der Vollmacht für den Kurfürsten Joachim von Brandenburg, an den Bischof von Lübeck und die Städte Hamburg und Lübeck der Befehl ergangen sei, ihre rückständigen Steueranschläge an den genannten Kurfürsten zu bezahlen. (Wien, HHStA, rrb X/2, fol. 458v / Regesta Imperii, XIV, 3,2, 15520)
Hamburg1501.08.25 - 1501 August 25. [Hamburg].
Alleke, Witwe des Ratsherrn Nicolaus de Sworen, präsentiert Heinrich Boger, Doktor der Theologie, als Nachfolger des Johannes Vedder für eine Pfründe (beneficium ecclesiasticum) am Altar Marien und SS. Simonis und Jude in S.Katharinen. Sie handelt als (Mit-)Erbin einer Stiftung Heinrich Hoeps. Die ursprüngliche Stiftung ist datiert 1367 die beati Ypoliti martryris.