Regesten zu 1364

HG1.120 - Hamburg1364.01.13 - 1364 Januar 13. Lübeck.
Das Lübecker Domkapitel überträgt einen päpstlichen Auftrag zum Vorgehen gegen Strandraub gegen geistliche Würdenträger. (T1b)
Hamburg1364.02.27 - [1364] Februar 27. [Hamburg].
Bürgermeister und Rat zu Hamburg an Bürgermeister und Rat zu Rostock [desgleichen an Stralsund]: berichtet über seine Fehde mit benachbarten Adligen, lehnt deshalb eine Hilfeleistung zur See ab. Erklärt sich bereit zu einem Einfall ins benachbarte dänische Gebiet, sofern sich die Städte mit den Grafen von Holstein über ein gemeinsames Vorgehen einigten. Hamburg müsse aber auch eine Blockade der Elbe verhindern. Würde es gern sehen, wenn mit dem König von Dänemark ein Frieden oder ein längerer Waffenstillstand unter Einschluss Hamburgs vereinbart würde. (Urkundliche Geschichte 2, 544 / Hanserecesse I,1, 317 / Hansisches UB 4, 106, S. 51)
Hamburg1364.03.18 - 1364 März 18. Hamburg.
Graf Adolf von Holstein einigt sich mit der Stadt Hamburg über verschiedene Streitfragen. / Schütze, Verzeichnis, 315, S. 357 / Stelzner, Th. 1, S. 247 / gründtliche ... Remonstration, [1. Aufl.], Beyl. Bbb. / gründtliche ... Remonstration, [2. Aufl.], Beyl. Ii.
HG1.121 - Hamburg1364.04.02 - 1364 April 2. Harburg.
Heinrich van dem Heyenbroke verkauft seinen Hof in Wilstorf an die dortige Pfarrei. (Oo116)
HG1.122 - Hamburg1364.05.24 - 1364 Mai 24. Hamburg.
Bekanntmachung des Vergleichs von Heino Basche und Heino Rokesburg mit Bremen wegen eines Kriegszugs gegen die Stadt. (Gg88)
HG1.123 - Hamburg1364.07.10 - 1364 Juli 10. Hamburg.
Hermann, Henning und Emekin Strus verzichten auf Ansprüche auf Land und Erträge, mit denen durch die Testamentsvollstrecker Siegfried Latecops eine Vikarie errichtet worden war. (Oo20)
Hamburg1364.11.08 - 1364 November 8. [Avignon].
Papst Urban V. bestätigt den Schutzbrief von Innozenz VI. für die Schiffbrüchigen zur Einschränkung des Strandrechts. / Schütze, Verzeichnis, 316, S. 357 / Schuback, Vom Strandrechte, S. 284.
HG1.125 - Hamburg1364.11.16 - [vor 1364 November 17]. o.O.
Der Hamburger Rat wendet sich wegen der Klage des Tydeke Steyn an Graf Heinrich von Holstein. (Gg16(2))
HG1.126 - Hamburg1364.11.16.a - [vor 1364 November 17]. Rendsburg.
Graf Heinrich [II.] von Holstein an Bürgermeister und Ratsherren zu Hamburg: antwortet wegen der Klage des Tydeke Steyn. Wenn Tydeke Steyn tatsächlich im Dienst des Rates gestanden habe, so solle dieser auch den Schaden begleichen. Der Rat aber habe versichert, dass dies zum Zeitpunkt des Diebstahls nicht der Fall gewesen sei. Wenn Steyn dem Rat tatsächlich eine Vollmacht für die Verhandlungen gegeben habe, um die Fehde mit Klenow beizulegen, und er dies auch bestätige, müsse der Rat nicht zahlen. Wenn Tydeke Steyn dies jedoch nicht bestätige, könne er weitere rechtliche Schritte gegen den Rat einleiten. (Gg16(3))
HG1.124 - Hamburg1364.11.17 - [1364] November 17. o.O.
Tydeke Steyn schreibt Graf Heinrich von Holstein wegen seiner Klage gegen den Hamburger Rat. (Gg16(1))