Regesten zu 1416

Hamburg1416.00.00 - [1416]. Hamburg.
Bürgermeister und Rat zu Hamburg an Bürgermeister und Rat zu Lüneburg: senden Brief des Erzbischofs von Bremen, haben bereits Bremen und Stade gebeten, zwischen dem Erzbischof und seinen Feinden Johan Cluver und Stacius zu vermitteln. (StA Lüneburg, Original mit Siegelrest, Adresse: Honestis et discretis viris dominis ... proconsulibus et consulibus Luneburgensibus. / StAHH Copiae Archivi bei Deckblatt zu 1416)
Hamburg1416.03.03 - 1416 März 3. Lübeck.
Bürgermeister und Rat zu Lübeck machen bekannt, dass sie sich in ihrem Streit mit dem König von Dänemark dem Schiedsspruch der Städte Hamburg, Rostock, Stralsund, Lüneburg, Wismar, Stettin und Greifswald unterwerfen. (StA Lüneburg, beglaubigte Abschrift / Urkundenbuch der Stadt Lübeck, 5, 1877, Nr. DLXII, S. 604)
Hamburg1416.04.12 - 1416 April 12. Gr. Yarmouth.
Robert Elys und Simon Beerde, Zolleinnehmer von Gr. Yarmouth, an Bürgermeister und Ratsherren zu Hamburg: früher hätten die Bürger und Kaufleute Hamburgs Stadt und Markt von Gr. Yarmouth gern besucht, jetzt würden sie sich aber wegen der Probleme mit der städtischen Verwaltung von dort zurückziehen, zum Schaden der Stadt und ihrer Einwohner. Bitten daher dringend um Unterstützung, damit die Hamburger wieder wie früher mit ihren Gütern in die Stadt kämen. Versprechen dafür freundliche Behandlung, Hilfe bei den Geschäften und Schutz vor Übergriffen anderer Beamter. (HUB VI, 75, S. 34 / gedruckt Lappenberg, Urkundliche Geschichte, Nr. 62 / App. C to Mr. Cooper's Report on the Foedera, S. 4 / StAHH, Threse, 1842 verbrannt)
Hamburg1416.05.02 - 1416 Mai 2. Kopenhagen.
Bürgermeister, Ratsherren und Ratssendeboten von Hamburg, Rostock, Stralsund, Lüneburg, Wismar und Greifswald, verbürgen sich gegenüber König Erik von Dänemark, dass aus der Haft entlassenen Lübecker Bürger sich bis Juni 24 wieder in Lund stellen, andernfalls würden sie eine festgesetzte Summe zahlen. (StA Wismar, Handschrift des Rezesses von 1416 / Urkundenbuch der Stadt Lübeck, 5, 1877, Nr. DLXX, S. 618-21)
Hamburg1416.06.15 - 1416 Juni 15. o.O.
Bürgermeister, Ratsherren und Ratssendeboten von Hamburg, Rostock, Stralsund, Lüneburg, Wismar, Stettin und Greifswald schlichten zusammen mit den Beauftragten König Sigismunds den Streit zwischen Altem und Neuem Rat zu Lübeck. (AHL, Original, Oktavheft mit Siegeln / Urkundenbuch der Stadt Lübeck, 5, 1877, Nr. DLXXXIII, S. 641-53)
HG2 - Hamburg1416.06.29 - 1416 Juni 29. Meldorf.
Vögte, Ratgeber, Schließer, Geschworenen und die Gemeinschaft des Landes Dithmarschen in einem offenen Brief: machen bekannt, dass sie sich wegen allerlei Raub und Schaden, den sie auf der Elbe getan hätten, mit Bürgermeistern, Ratsherren und den Bürgern zu Hamburg geeinigt hätten. Sie erklären, dass [1.] sie und niemand an ihrer Stelle in ihrem Lande weiter rauben oder schädigen würden; [2.] sie Straftäter nach Möglichkeit nach den Gesetzen des Landes an Leib und Gut bestrafen und den Geschädigten zu ihrem Gut verhelfen würden; [3.] alle zuvor getroffenen Vereinbarungen und von beiden Seiten gewährten Rechte ihre Gültigkeit behalten sollten; [4.] Hamburger, die Dithmarscher zu Lande oder zu Wasser beraubten oder schädigten und in die Stadt kämen, nach Stadtrecht gerichtet werden sollten. Dies hätten Vögte, Ratgeber, Schließer, Geschworenen und die Gemeinschaft des Landes Dithmarschen den Hamburgern und ihren Nachkommen und Erben fest zugesagt. - Ghegheven unde ghescreven […] to Meldorpe in deme jare unses heren dusent veerhundert, an deme sosteynden jare in Sunte Peters unde Sunte Pawels daghe der hyghen twygher apostele etc. (Regest HUB VI, 83, S. 37 / StAHH Threse O 2)
Hamburg1416.11.13 - 1416 November 13. Hamburg.
Versicherungsbrief über die Monnikensche geistliche Stiftung an St. Jacobi zu Hamburg. / Schütze, Verzeichnis, 411, S. 365 / Staphorst, I,2, S. 841.