Regesten zu 1403

HG2 - Hamburg1403.00.00 - [1403]. o.O.
Erzbischof Otto von Bremen an Bürgermeister und Rat zu Hamburg: er sei von Ernst Buck beraubt worden, und dieser weigere sich, Entschädigung zu leisten. Er werde ihm daher die Fehde erklären. Er fordert die Hamburger auf, sich vor Schäden zu schützen und seine Ehre zu wahren. (StAHH Threse Gg 11)
Hamburg1403.02.06 - 1403 Februar 6. Wismar.
Bürgermeister und Räte zu Lübeck, Hamburg, Rostock, Stralsund, Wismar und Lüneburg machen bekannt, dass sie sich auf einen Münzrezess geeinigt haben: So sollen Witten im Wert von vier Pfennigen geprägt werden, 4 m. auf eine gewogene m. Die Hohlpfennige sollen 9 Lot Silber auf 7 Lot Kupfer enthalten, 3 m. Pfennige auf eine gewogene m. Dazu soll ein Helling mit 8 Lot Silber und 8 Lot Kupfer geschlagen werden, 3 m. aus einer gewogenen m. Die Rostocker und Stralsunder schlagen noch einen Hohlpfennig, von dem drei zwei lübischen Pfennigen entsprechen. (AHL, Original mit sechs Siegeln / Urkundenbuch der Stadt Lübeck, 5, 1877, Nr. LXVI, S. 65-67)
HG2 - Hamburg1403.02.12 - 1403 Februar 12. Hamburg.
Werner Dekan und das Domkapitel zu Hamburg vereinigen die Gärten von Nicolaus Grube, Vikar an der Kapelle St. Cecilien im Dom, und Werner Gherbode, Vicar am Altar der 10.000 Jungfrauen an St. Nicolai. Nicolaus zahlt Werner dafür jährlich 3 m. (StAHH Threse Ss 23)
HG2 - Hamburg1403.06.30 - 1403 Juni 30. Segeberg.
Heinrich Elekt von Osnabrück Graf von Holstein, Stormarn und Schauenburg an Bürgermeister und Rat zu Hamburg: hat ihren Brief empfangen, dass sie den Waffenstillstand einhalten wollen, den er und Bürgermeister und Rat von Lübeck in Hamburgs Fehde mit der Familie von Kaden vermittelt hätten. Der Waffenstillstand solle auch alle Anhänger und Unterstützer einbeziehen. (StAHH Threse Ff 1 h)
HG2 - Hamburg1403.08.14 - 1403 August 14. Den Haag.
Albrecht Graf von Holland und Seeland, Herr von Friesland gewährt den Bürgern von Hamburg freies Reisen und freien Handel in seinen Territorien für 15 Jahre und Schutz für gestrandetes Gut. Später sollen sie 1 gld. je 64 Fass Bier bezahlen oder 1 Prozent. (StAHH Threse I 3)
Hamburg1403.11.11 - 1403 November 11. o.O.
Der Knappe Hinrik Sak macht bekannt, dass ihm Bürgermeister und Räte zu Lübeck, Hamburg, Hannover und Lüneburg die Summe von 2000 m. Pfennige schulden und dass sie ihm dafür ab November 11 für ein Jahr das Schloss Lüdershausen überlassen haben, mit allen Einkünften und allem Zubehör, wie die Städte es vom Herzog von Braunschweig-Lüneburg innehaben. (AHL, Original, Siegel des Bürgen / Urkundenbuch der Stadt Lübeck, 5, 1877, Nr. LXXXI, S. 78-82)