Regesten zu 1392

Hamburg1392.01.01 - 1392 Januar 1. Hamburg.
Erklärung des Hamburger Dompropsts Albert, dass die Grafen Adolf, Gerhard und Heinrich von Holstein das Hamburger Domkapitel in den Besitz der Alster setzen könnten, allerdings unter dem Vorbehalt des Wiedererwerbs. / Schütze, Verzeichnis, 371, S. 362 / Gründtliche ... Remonstration, [1. Aufl.], Hhh.
HG1.394 - Hamburg1392.04.24 - 1392 April 24. o.O.
Der Lüneburger Ratsherr Johann Hoyemann quittiert dem Hamburger Domkapitel den Erhalt von 250 Mk. (Pp23b)
Hamburg1392.05.12 - 1392 Mai 12. Lille.
Herzog Philipp von Burgund bestätigt den zwischen den flandrischen Gesandten und den hansischen Sendeboten zu Hamburg vereinbarten Vertrag und gewährt den Hansekaufleuten neue Privilegien für den Verkehr in Flandern. Datum in villa nostra Insulensi, due duodecima mensis Maji anno domini millesimo trecentesimo nonagesimo secundo. (AHL Batavica Nr. 170 / StA Köln Hanse I Nr. 191 / Hansisches UB, 5, 9, S. 8-17).
HG1.395 - Hamburg1392.05.30 - 1392 Mai 30. o.O.
Der Lüneburger Ratsherr Johann Hoyemann bestätigt, vom Hamburger Domkapitel als Verwalter für zwei Pfannenherrschaften in der Lüneburger Saline eingesetzt worden zu sein. (Pp24)
Hamburg1392.06.16 - 1392 Juni 16. Hamburg.
Stiftung und Ordnung der Fronleichnams-Bruderschaft am St.Johannis-Kloster der Dominikaner zu Hamburg. / Schütze, Verzeichnis, 372, S. 362 / Staphorst I,4, S. 170.
Hamburg1392.06.18 - 1392 Juni 18. Dordrecht.
Borchaerd Grote, Bürger zu Dordrecht, in einem offenen Brief: quittiert für Christian Militis, Bürgermeister, Tymme van Urden und Christian Berscamp, Bürger zu Hamburg, den Empfang von 2000 holl. gld. durch Jan van Ysendik im Namen der Städte Gent, Brügge, Ypern und des Freiamts von Flandern. Diese Summe hatten die Gesandten des Herzogs und der vier Lede von Flandern gemäß ihrem Schuldbrief entliehen. (StA Brügge, Original / Hansisches UB, 5, 31, S. 30).
HG1.396 - Hamburg1392.07.03 - 1392 Juli 3. o.O.
Die Hauptleute und die Gemeinheit des Alten Landes gewähren den Hamburgern Schutz während des Krieges mit den Burgmannen von Horneburg. (U8)
Hamburg1392.07.06 - 1392 Juli 6. Lübeck.
Lübeck beurkundet seinen unter Zustimmung der benachbarten Städte geschlossenen Vertrag mit den Gesandten Flanderns und des Herzogs von Burgund. Danach sollten die Städte und das Freiamt von Flandern nächsten August 15 in Amsterdam den Hamburger Ratssendeboten als Vertretern der osterschen Städte und des gemeinen Kaufmanns der Hanse 5.550 pfd. grote zahlen, das pfd. zu 5 Franc gerechnet. Ein Schuldbrief über weitere 5.550 pfd. solle dann zusammen mit den besiegelten Privilegien in Lübeck oder Hamburg übergeben werden, damit der Handelsverkehr zu September 29 wieder aufgenommen könne. (StA Brügge, Original / Hanserecesse I,4, 70 / Hansisches UB, 5, 35, S. 31-32).
Hamburg1392.07.29 - 1392 Juli 29. [Hamburg].
Bürgermeister und Rat zu Hamburg in einem offenen Brief: bevollmächtigt entsprechend dem Beschluss des Hamburger Hansetages von 1391 November 11 seinen Ratsherrn Johann Hoyer zum Empfang der von den Vertretern Flanderns zu zahlenden ersten Rage der Entschädigungssumme in Höhe von 5.550 pfd. grote. (StA Brügge, Transsumpt des Abts von St. Bavo in Gent, 1392 November 5 / StA Ypern, Transsumpt / Hansisches UB, 5, 39, S. 33).
Hamburg1392.08.16 - 1392 August 16. o.O.
Der Hamburger Kaufmann Hilmar Hildoren in einem offenen Brief: bekennt für sich, Christian Militis und Tymme van Urden, seitens der Städte Gent, Brügge und Ypern sowie des Freiamts von Flandern 1.600 holl. gld. erhalten zu haben, die sie den Gesandten des Herzogs von Burgund und der vier Lede während deren Anwesenheit in Hamburg geliehen hatten. (StA Brügge, Wittenbouc fol. 55a / Hansisches UB, 5, 44, S. 35).
Hamburg1392.09.01 - 1392 September 1. o.O.
24 gen. Bürger von Gent, Brügge und Ypern verbürgen sich gegenüber den Städten Lübeck und Hamburg für die Kaufleute der Hanse für die vertragsgemäße Zahlung der zweiten Rate der von Flandern zu entrichtenden Entschädigungssumme in Höhe von 5.550 pfd. grote. (StA Brügge, Wittenbouc fol. 11 / Hansisches UB, 5, 48, S. 36-37).
Hamburg1392.10.07 - 1392 Oktober 7. o.O.
Der Hamburger Bürgermeister Jan de Hoyere in einem offenen Brief: bekennt unter Mitbesieglung der Stadt Amsterdam, aufgrund seiner von Hamburg namens der Städte und Kaufleute der Hanse ausgestellten Vollmacht von den Städten Gent, Brügge, Ypern und dem Freiamt von Flandern die Hälfte der ihnen zu entrichtenden Entschädigungssumme in Höhe von 11.100 pfd. grote, d.h. 5.550 pfd. grote, erhalten zu haben. (StA Brügge, Original-Transsumpt von 1392 November 5 / StA Ypern, Original-Transsumpt / Hansisches UB, 5, 58, S. 41-42).
HG1.397 - Hamburg1392.10.18 - 1392 Oktober 18. Hamburg.
Dekan Werner gestattet einen tragbaren Altar für den Turm auf Neuwerk gemäß einem Schreiben von Papst Bonifaz IX. (T5a)
HG1.398 - Hamburg1392.11.01 - 1392 November 1. Hamburg.
Das Domkapitel Hamburgs gibt den Kauf eines Grundstückes zum Bau von Ziegelhütten am Schartor bekannt. (X13)
HG1.399 - Hamburg1392.11.01.a - 1392 November 1. o.O.
Das Hamburger Domkapitel und der Rat gestatten die Nutzung des Friedhofs bei der Spitalerstraße und die Errichtung der Gertrudenkapelle. (X4)