Regesten zu 1374

HG1.227 - Hamburg1374.00.00 - [zw. 1374 -1379/80]. o.O.
Beglaubigung der Kritik und Androhungen von Strafen durch Karl IV. in Nr. 77 von Bischof Johann von Olmütz. (--)
HG1.228 - Hamburg1374.00.00.a - [ca. 1374-1384]. Sneek.
Sicka Olbada und dessen Neffe Feyka Sickynggha verlangen vom Hamburger Rat die Auszahlung des Zolls von Staveren. (Aa2(3))
HG1.229 - Hamburg1374.01.12 - 1374 Januar 12. Avignon.
Exkommunikation des Dekans Friedrich von Minden durch den Auditor Petrus Villani wegen des Streits mit dem Hamburger Scholastikus Hartwig Splyt. (Mm2)
HG1.230 - Hamburg1374.02.22 - 1374 Februar 22. Hamburg.
Nicolaus Sifrid verkauft den Hamburger Beginen eine Rente. (Ddd5)
HG1.231 - Hamburg1374.03.10 - 1374 März 10. Avignon,
Petrus Villani, päpstlicher Auditor, berichtet von der Einigung des Dekans von Minden, Friedrich Dumen, mit dem Hamburger Scholastikus Hartwig Splyt über Schulden. (Rr32)
HG1.232 - Hamburg1374.04.09 - 1374 April 9. Stade.
Dietrich Seghelke, Ratsherr in Stade, verkauft dem Hamburger Domkapitel Höfe. (Oo127)
HG1.233 - Hamburg1374.05.28 - 1374 Mai 28. Hamburg.
Ludolf Heket aus Niencop verkauft eine Rente an das Hamburger Domkapitel. (Oo125)
HG1.234 - Hamburg1374.07.13 - 1374 Juli 13. Lüneburg.
Der Lüneburger Rat gibt die Salzgüter mehrerer Klöster und Kapitel wieder frei. (Pp16)
Hamburg1374.07.26 - 1374 Juli 26. Stralsund.
Die Ratssendeboten der Seestädte in Stralsund an Braunschweig: hätten Lübeck, Hamburg und Lüneburg neben den anderen sächsischen Städten damit beauftragt, mit Braunschweig über die Entschädigung für die beim Aufruhr Vertriebenen und Geschädigten zu verhandeln, Drohen andernfalls mit schweren Konsequenzen. (Hanserecesse, I,2, Nr. 79 / Hansisches UB 4, 472, S. 194)
Hamburg1374.07.26.a - [1374 Juli 26-November 29]. Braunschweig.
Die Braunschweiger Gilden [an die Gilden in Lübeck, Hamburg und Lüneburg]: rechtfertigen angesichts der Nachricht über die drohende Verhansung Braunschweigs durch die Seestädte ihren Aufruhr gegen den Rat und wollen sich bei etwaigen Rechtsansprüchen vor dem Gericht ihrer Landesherren, nicht aber vor den Städten verantworten. Bitten ihre Räte von ungerechtem Vorgehen gegen Braunschweig abzuhalten. (StA Göttingen, Liber ant. gestorum, pag. 135 / Hansisches UB 4, 475, S. 194-95)
Hamburg1374.10.05 - [1374 vor Oktober 6]. o.O.
Die Bürgermeister und Räte von Lübeck, Hamburg und Lüneburg namens aller Hansestädte an Braunschweig: beschweren sich über sein Ausbleiben bei dem bereits mehrfach verlegten Verhandlungstermin. Drohen bei fortgesetzter Verweigerung der Entschädigung mit einem Verbot des Handelsverkehrs und dem Ausschluss aus den Freiheiten und Rechten der Hanse und des Kaufmanns. (AHL, Briefkopiar fol. 82b / UB Stadt Lübeck 4, CCXLIV / Hanserecesse I,2, 82 / Hansisches UB 4, 478, S. 197)
HG1.235 - Hamburg1374.11.00 - [ca. 1374 November]. Lüneburg.
Herzog Albert von Sachsen und Lüneburg dankt für Freilassung Dammanns und verspricht Anklageverzicht wegen Gütern. (Ee47(3))
Hamburg1374.11.01 - 1374 November 1. o.O.
Die Grietmannen und Richter von Wildingen entscheiden, dass die Hamburger Lieger in Staveren dort befreit sein sollen von der Zahlung des gräflich holländischen Zolls, der ihnen von zwei Friesen abverlangt worden sei. - [...] Uutgheven int jaer ons Heren 1300 vierendeseventichst jere up aller Godis heylighen dach. (StA Kampen, Abschrift / Colmjon, Register, 351 / Hansisches UB 4, 481, S. 197-98)
HG1.236 - Hamburg1374.11.10 - 1374 November 10. [Celle].
Dank des Rats von Celle wegen der Freilassung ihres Bürgers Dammann durch den Hamburger Rat nach Urfehde. (Ee47(1))
HG1.237 - Hamburg1374.11.16 - 1374 November 16. Hamburg.
Der Celler Bürger Johann Dammann gelobt Rat und Bürgern von Hamburg Urfehde. (Ee47(2))
HG1.238 - Hamburg1374.11.21 - 1374 November 21. Lüneburg.
Herzog Albrecht von Sachsen und Lüneburg erklärt öffentlich die Beilegung der Anklage wegen Johann Dannemann[!]. (Ee47(4))